Reise & Foto Blog

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Wichtiges und Unwichtiges über meine Reisen und meine Fotografie, sowie aus den von mir bereisten Ländern.

Point of the Arches revisited

TravelPosted by Rainer Grosskopf Tue, February 24, 2015 17:03:38
Im Juni 2014 war ich wieder - zum dritten Mal - am Shi Shi Beach im Olympic National Park in Washington, und ich habe am Südende des Strandes beim Point of the Arches mein Zelt aufgestellt. Es war zum Fotografieren nicht der beste Zeitpunkt (näheres in meinem Bericht), aber ich war der Hitze (> 40 Grad Celsius) im Südwesten entflohen, hatte die Campingausrüstung dabei, und hatte einfach Lust drauf.smiley


Ich blieb nur eine Nacht, weil das Wetter schlecht wurde, und etwas detaillierter habe ich das Ganze in einem Bericht auf meiner Homepage beschrieben.

Fazit: Ich muss nochmal wiederkommen smiley

100 Jahre Greyhound-Busse

TravelPosted by Rainer Grosskopf Wed, October 29, 2014 10:55:02
Die Marke Greyhound wird 100 Jahre alt. Die Greyhound-Busse decken mit ihrem Liniennetz praktisch die gesamten USA und Teile Kanadas ab. Die Marke erlebte in den letzten 100 Jahren Höhen und Tiefen und stand zeitweise auch kurz vor dem Bankrott. Über die Geschichte der Greyhound-Busse kann man zum Geburtstag in verschiedenen Medien lesen, wie z.B. bei Stern.de. Zum Geburtstag hat Greyhound auch eine schöne Website mit historischen Bildern, Plakaten und viel Infos erstellt.

Worüber man aber nichts lesen kann ist, dass ich zusammen mit meinem Freund Fritz M. aus E. bei EBE im Jahr 1970 mit dem Greyhound in 6 Wochen die USA umrundet habe, und wir gleich noch ein wenig nach Kanada reingeschaut haben - bis Winnipeg haben wir es aber nicht geschafft.smiley

Für mich war es die erste von inzwischen geschätzten 50 USA-Reisen, für Fritz die erste und bisher letzte. Ob das etwas mit unserer gemeinsamen Reise zu tun hat? Denn nach 5 gemeinsamen Wochen trennten wir uns, etwas genervt von einander, für die letzte Woche.smiley

Ein paar Bilder der Reise gibt es auf meiner Homepage zu sehen.

Als Erinnerung habe ich zum Glück auch heute noch das 1970 gekaufte Modell von einem Greyhound-Bus, auch wenn es schon etwas zerkratzt ist - trotzdem ist es wunderschön!


Mit 4x4 und Spikes in Island

TravelPosted by Rainer Grosskopf Sun, May 18, 2014 22:33:56

Wie der Titel schon erahnen lässt, war ich im Winter in Island, genauer gesagt für 2 Wochen im März 2014. Im Vorjahr war ich für eine Woche im März im Süden Islands unterwegs, und dort gab es wenig bis gar keinen Schnee. Diesmal habe ich die Insel umrunden können, weil der Wettergott mitspielte und ich mit einem Grand Vitara 4x4 mit Spikes gut ausgerüstet war. Die Ringstraße im Nordosten war, trotz häufiger Sperrungen, genau für mich einen Vormittag lang offen, bevor sie für 4 Tage wieder unpassierbar und gesperrt wurde.

Die Fotoausbeute hielt sich bei dem freundlich ausgedrückt „winterlichen“ Wetter in Grenzen. Solche neuen „Winterbilder“ gibt es überwiegend auf den folgenden Seiten meiner Homepage: Aus dem Westen, also von der Halbinsel Snaefellsnes, aus dem Süden mit Vik und Umgebung, aus dem Nordosten mit Godafoss und schließlich aus dem Osten zwischen Gletscherlagune und Egilsstadir.

Im Osten gab es auch das Highlight meiner Rundreise, ein Besuch in einer Eishöhle des Breidamerkurjökull Gletschers.

Auch wenn die Hälfte der Zeit meine Kamera bei Sch...wetter im Fotorucksack blieb, gab es doch auch ein paar schöne Tage.

Island 2013

TravelPosted by Rainer Grosskopf Mon, January 06, 2014 21:04:29
Endlich habe ich es geschafft die Bilder von meiner Island-Reise im Sommer 2013 online zu stellen. Leider war das Wetter im Vergleich zum Vorjahr eher bescheiden, und so wurde meine Tour auch wieder eine Suche nach dem guten Wetter, oder eher nach dem besseren Wetter, und in 3 Wochen kamen 7000 km zusammen. Aber ich habe es geschafft die Westfjorde in einem mehrtägigen Schönwetterloch zu besuchen - dort war ich bisher noch nicht. Das Hochland stand immer noch nicht auf dem Plan, denn mein Wagen hatte auch diesmal kein 4-wheel-drive. Aber meine nächste Reise nach Island im Sommer wird mit Sicherheit ins Hochland führen - nur wann, ist die Frage?

Auf meiner Homepage kann man sich die neuen Bilder ansehen, wobei die Bilder von den Westfjorden alle neu sind, ansonsten sind die meisten neuen Bilder aus dem Osten und Nordosten von Island.

Hier kann man mal meinen Mini-Camper sehen, der aber mit Solarzellen auf dem Dach, Standheizung, Kühlschrank, Waschbecken und 2-Flammen-Gaskocher nicht schlecht ausgerüstet ist.

Mehr gibt's auf meiner Homepage.

Reflection Canyon revisited

TravelPosted by Rainer Grosskopf Mon, August 05, 2013 20:59:46

Auch wenn mich manch einer für verrückt erklären und sich fragen wird, warum ich denn unbedingt noch einmal dorthin wollte – ich habe es getan.

Bei meinem ersten Besuch beim Reflection Canyon hatte ich leider nicht den recht hohen Wasserstand des Lake Powell berücksichtigt, und so konnte ich dann nicht „das Foto“ machen, das mir vorschwebte. Ich hatte damals einige Probleme bei der doch recht anstrengenden Tageswanderung, aber das war längst vergessen. Als der Wasserstand des Lake Powell von Jahr zu Jahr sank (und er sinkt weiter) war klar, dass ich noch einmal – aber diesmal mit Zelt – zum Reflection Canyon wandern würde.

Da ich nicht jünger und auch nicht fitter werde, konnte ich die Wanderung nicht ewig rausschieben, und so wurde die Wanderung für April 2013 eingeplant, denn im April erreicht der See üblicherweise seinen niedrigsten Wasserstand, bevor die Schneeschmelze einsetzt. Dieses Jahr ist es zwar etwas anders, denn der Wasserstand sinkt und sinkt und …..

Also Ende April ging es los, mit fast 20 kg Gepäck auf dem Rücken (inkl. 5 Liter Wasser und Stativ) und bei so nicht erwarteten knapp 30 Grad Celsius. Aber ich ließ mir Zeit und brauchte entsprechend länger – egal, denn ich würde dort ja übernachten.

Meine fotografische Ausbeute war leider auch diesmal nicht zufriedenstellend, aber die Wanderung hat mir Spaß gemacht, auch wenn es wieder ein Problem gab. Das Problem war schlicht und einfach das Wasser, was schwer vorstellbar ist, wenn man am Lake Powell steht – aber das Wasser war in unerreichbarer Ferne.

Wer Lust hat, ist gerne eingeladen meinen Bericht Reflection Canyon revisited zu lesen, oder auch nur die Bilder anzuschauen.

Ich befürchte fast, wenn ich weiterhin halbwegs fit bleibe und der Wasserstand des Lake Powell weiter sinkt, dass ich noch einmal dorthin wandern werde.smiley

Neue Berichte auf meiner Homepage

TravelPosted by Rainer Grosskopf Sun, August 04, 2013 18:22:58
Lange hat's gedauert, aber jetzt passiert etwas, und die ersten kurzen Berichte von meiner USA-Reise im April/Mai 2013 werden auf meiner Homepage eingestellt.

Ich hatte hier im Blog schon einmal über einen missglückten Versuch berichtet, zum Collet Top Arch über die Smokey Mountain Road zu fahren - war aber nix. Im Mai hat es geklappt, und hier gibt es den Bericht dazu.

Ein weiterer Bericht schildert meinen Besuch bei dem kleinen, versteckten, aber doch sehr fotogenen Pleasant Creek Falls im Capitol Reef National Park.

Die längeren Berichte (von längeren Touren) werden auch bald kommen, wenn das Wetter wieder schlechter wird.


Südosten der USA

TravelPosted by Rainer Grosskopf Sun, June 09, 2013 17:49:04

Endlich habe ich es geschafft, die Bilder von meiner Reise im Oktober/November 2012 auf meiner Homepage einzustellen. Ich konnte erst spät im Herbst verreisen, und daher suchte ich mir den Südosten der USA aus, um dort noch in den Bergen von West Virginia, North Carolina und Tennessee etwas vom Indian Summer mitzubekommen - es hat geklappt.

Bei einer früheren Reise im Frühjahr in diese Gegend empfand ich die Mittelgebirge der Appalachen und der Smoky Mountains als relativ langweilig - aber jetzt im Herbst war ich begeistert.

Natürlich nerven die unzähligen Touristen im Smoky Mountains National Park, es ist schließlich der meist besuchte National Park der USA, aber abseits der Hauptstraße durch den Park, kann man die urwüchsige Landschaft noch genießen. Mit am schlimmsten war für mich Gatlinburg in den Smoky Mountains in Tennessee - eine Horrormischung aus Oktoberfest, Rothenburg und Spielcasino. Aber es gab ja mit Pigeon Forge, ein paar Meilen entfernt, einen etwas ruhigeren und weniger verkitschten Ort zum übernachten.

Natürlich war ich auch an der endlosen Atlantikküste, von New Jersey im Norden bis nach Florida im Süden, um die schönsten Leuchttürme zu fotografieren.

Zeitweise gab mir der Hurricane Sandy vor, wo ich hinfahren musste, aber ich konnte ihm immer geschickt ausweichen.

Die meisten neuen Bilder findet man auf den Seiten zu den US-Bundesstaaten Virginia, West Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia, Florida und Tennessee.

Viel Spass beim Anschauen.

Notfallsender

TravelPosted by Rainer Grosskopf Sun, April 14, 2013 14:37:10

Wenn man zu Fuß (oder auch mit Auto) in abgelegenen Gegenden unterwegs ist, wo eventuell tagelang niemand vorbeikommt, der in einem Notfall helfen oder Hilfe holen könnte, dann macht man sich doch manchmal seine Gedanken.smiley

In meinem Fall kommt noch dazu, dass ich doch auch mal ganz alleine in einsamen und abgelegenen Gegenden wandere. Meist schiebt man den Gedanken von sich, dass etwas passieren könnte, aber wenn man alleine unterwegs ist, könnte es im Fall der Fälle schwierig sein, Hilfe zu bekommen.

Bisher hatte ich keine Möglichkeit gesehen, mich gegen solch einen Fall abzusichern, weil z.B. ein Satellitentelefon extrem teuer und auch relativ schwer ist. Bis ich dann vor kurzem von einem PLB (Personal Locator Beacon) gelesen hatte, einem Notsender der aus der Seeschifffahrt kommt. PLBs sind für das Tragen an der Person entwickelt worden, sind klein und handlich und passen in fast jede Jacken- oder Hosentasche. Bei meinen Recherchen stieß ich ziemlich schnell auf den Notsender ACR ResQLink, ein Gerät so groß wie ein GPS und nur 130 g leicht. Auch der Preis von ca. 300 US$ war verlockend, im Vergleich zu anderen Geräten, die auch im Notfall eingesetzt werden könnten. Die Suche nach Geräten in Deutschland brachten mich dann ziemlich schnell zur Klemann & Kreutzfeldt GmbH, die Sicherheits- und Überlebensausrüstung für Land, Luft und See anbietet. Auf deren Homepage und auch per Email konnte ich Antworten zu all meinen Fragen finden, und so entschloss ich mich, mir für ca. 370 EUR ein ACR ResQLink zu kaufen.

Was tut und kann jetzt dieses Gerät, um mir im Notfall Hilfe zu bringen? Kurz gesagt, sendet man mit dem Gerät im Notfall ein Signal auf 406 MHz aus, einer Notfallfrequenz die für SAR (Search and Rescue – Suche und Rettung) weltweit genutzt wird.

Die gesendeten Signale, die neben Informationen über die verunglückte Person (oder das Schiff) auch die GPS-Daten der Unglücksstelle enthalten, werden vom weltweiten Satelliten-System COSPAS-SARSAT empfangen, die Position wird ermittelt und an Bodenstationen weitergeleitet. Dort wird dann die Rettung von der nächstgelegenen zuständigen Behörde eingeleitet.

Das Gerät sendet auch noch ein zusätzliches Signal auf 121,5 MHz aus, das zur terrestrischen Ortung genutzt wird. Damit können Flugzeuge, Schiffe sowie einige landgebundene Fahrzeuge der Such- und Rettungsdienste die Signale erfassen und sich so auf die Notposition einpeilen (sogenanntes Homing). Ein Stroboskopartiger Blitz hilft ebenfalls den Suchtrupps, die verunglückte Person aufzufinden.

Nach dem Kauf eines PLB muss man sich zuerst registrieren, damit im Notfall bekannt ist welche Person oder welches Schiff in Not geraten ist, und natürlich auch, um Kontaktpersonen zu informieren. In Deutschland kann man zurzeit nur Schiffe und Flugzeuge registrieren, also muss man den Umweg über Großbritannien gehen – dort kann man sich auch als Person registrieren lassen. Ein PLB in den USA zu einem günstigen Preis zu kaufen ist keine gute Lösung, denn erstens kann man sich als Ausländer nicht in den USA registrieren lassen, und zweitens muss das Gerät umprogrammiert werden – was nur in einem Service-Center gemacht werden kann. Die eingebaute Lithium-Batterie muss alle 5 Jahre (oder nach einem Notruf) ausgewechselt werden, was ebenfalls nur in einem Service-Center gemacht werden kann und ca. 150 EUR kostet.

Der Notsender lässt sich gut mit einer Hand bedienen. Es muss nur die Antenne ausgehakt und aufgerichtet werden und die damit freigegebene ON Taste 1 Sekunde gedrückt werden.


Zwei eingebaute Testmöglichkeiten lassen es zu, dass man selbst regelmäßig prüfen kann, ob der Notsender bereit ist, einwandfrei zu arbeiten. Das sollte man natürlich tun, wenn man nach längerer Zeit das Gerät wieder auf Touren mitnehmen will.

Ich finde es toll, dass es endlich zu einem akzeptablen Preis die Möglichkeit gibt, sich mit dem PLB für Notfälle in abgelegenen Gegenden abzusichern. Ich hoffe, dass ich es nie brauchen werde, aber im fortgeschrittenen Alter wächst das Sicherheitsbedürfnis (und der Leichtsinn nimmt ab), und daher bin ich froh nun solch ein kleines, leichtes Gerät für Notfälle dabei zu haben.smiley

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